Home
Home Software Hardware Bücher Soundtracks

::: Menü :::

 Home
 GameJudge Reviews
 Konsolen
 Charts & Stats
 FAQ & Hilfe
 Impressum



::: Suche :::


 Erweiterte Suche


XBox



Jet Set Radio Future

 Details zu Jet Set Radio Future

 Review bewerten!

Top-ReviewReview von FSReview Master (Level 7), Score: 446310Official Beta-Tester Zockerbudenbild im Profil!




::: Fazit :::


FSMehr Style und Design geht nicht. Der verrückte Polizeichef und die trotteligen Polizisten, geben dem Titel die nötige Prise Humor, so das es vor lauter Coolness nicht lächerlich, sonder sympathisch wird. Jet Set Radio Future sollte in keiner XBOX Spielesammlung fehlen. Der Schwierigkeitsgrad steigt schön langsam an und so haben sowohl Anfänger als auch Profis was von dem Titel. Der Multiplayermodus macht das Spiel auch zum Partyspass.



::: Positiv :::


Geniale Anime 3D Grafik
super Animation
gutes Handling
witzige Ideen
ausgeklügeltes Leveldesign



::: Negativ :::


automatische Kamera bisschen langsam
trotz Festplatte merkliche Ladezeiten
ein paar unschöne Slowdowns



::: Rating :::


Wertung: 88%

Veröffentlicht am 23.04.2002 21:47, dieser Review wurde 141x gelesen.


Jet Set Radio Future Review von Fritz Schober

Smilebit besteht aus den jüngsten Sega Entwickler im Alter zwischen 28 und 30 Jahren. Entsprechend „jung“ und frisch sind ihre Spiele. Jet Set Radio führte erstmals konsequent in einem Spiel den Cell-Shading Comic Zeichenstil auf Polygonobjekten ein. Selbst das neue Zelda von Nintendo verwendet jetzt Cell-Shading und viele andere Spiele auch. Der Künstler Ueda Ryu, welcher vollständig für den einzigartigen Stil verantwortlich zeichnet, der Designer Hosokawa Kazuki und der Produzent Kawagoe Takayuki waren die ersten die mit dem Spiel auf Dreamcast anfingen. Der Nachfolger für Xbox wurde mit noch mehr Leuten hergestellt, die Kernmannschaft ist aber die Gleiche geblieben.



Jet Set Radio spielt in der fiktiven Stadt „Tokyoto“ welches sich am heutigen Tokio orientiert, es aber um ein paar Ideen anreichert die unter „künstlerische Freiheit“ fallen. Tokyoto besteht aus 15 Stadtteilen. Jet Set Radio ist der Piratensender des obercoolen „Professor K“ und der Inline-Skatern-Gang „the GGs“, welche ihre Gruppenlogos (in der Szenesprache „Tags“ genannt) in der Stadt an allen möglichen Stellen (sogar Fahrzeugen) anbringen um so ihr „Revier“ zu markieren. Die Ordnungsbehörden sehen diese Graffitis gar nicht gerne und greifen, wo sie nur können, ein.

Die Streetpunks, welche auch „Rudies“ (kommt wohl von Rowdy) genannt werden, haben gegenüber heutigen Inlineskatern einen großen Vorteil. Ihre Inlinskates sind mit einem speziellen batterieversorgten Magnetantrieben bestückt. Damit können sie schneller fahren, höher springen und besser bremsen als jeder heutige normale Skater. Es gibt sogar einen Turbomodus bei dem Flammen aus der Sohle schlagen und der Skater einen gewaltigen Schub erhält. Das Ziel des Spieler ist es, alle feindlichen Streetgangs durch übersprühen ihrer Logos fertig zu machen und neue, sprayende Skater, in die eigene Gang aufzunehmen. Wenn die Polizei Zoff macht, heißt es entweder die Beine in die Hand nehmen oder zum Gegenangriff überzugehen. Wenn man die Beamten nämlich tagged, geben sie schnell auf. Genauso verhält es sich bei Einsatzfahrzeugen. Sogar Panzer kann man durch sorgfältiges besprühen lahm legen (das sollte man mal der Bundeswehr verraten, würde viele Panzerabwehrraketen sparen). Die Polizei steht übrigens ganz unter der Fuchtel des Megakonzerns Rokkaku.


Wenn man das Spiel startet gibt es nur „New Game“, „Load Game“ und „VS Mode“ zur Auswahl. Sobald man eine neues Spiel startet, wird man kurze in die Spiel-Story vom DJ „Professor K“ erzählt. Dann kommt schon die erste Aufgabe. Die Skaterin Gum aus der eigenen Gang testet ob man überhaupt in der Lage ist mitzumachen. Die Prüfung ist im Grunde ein Tutorial bei dem man mit der Steuerung vertraut wird. Hat man dies erledigt, geht es schon los. Abgespeichert wird bei Roboy, einem Roboter Skater. Er fungiert als Options-Menü und bietet auch weitere Trainingsmissionen an.
Ein Blick auf die Karte zeigt ob in dem Stadtteil Stellen sind wo man Graffities sprühen kann.

Jet Set ist Future ist wie ein 3D, frei steuerbarer Anime Zeichentrick! Die Animationen sind perfekt flüssig und sehr realistisch und überzeugen auf voller Linie. Die Skater haben alle den „flow“ und sobald man sie kurze Zeit nicht steuert, fangen sie mit eleganten Tanzbewegungen an. Die Musik dazu ist ein interessanter und ins Ohr gehender Mix aus Hip Hop, House, Funk, Techno und Acid. Er passt gut zum ganzen Stil dieses Spieletraums jedes modernen Streetskatefans. Es gibt zwar 2-3 Songs von den 30 die ich gar nicht mochte, aber das ist Geschmackssache.

Als erstes muss man Sprühdosen einsammeln. Hat man genug (je nach Skater sind 25, 30 oder 35 das Maximum) geht es los. Sobald ein Tag gefunden ist, drückt man einen Knopf und es wird übermalt. Ist das Tag etwas größer braucht ihr mehr Zeit weil man mehrfach drücken muss. Die Farbdosen schweben wie Ringe in Sonic Adventure quer im Level verteilt und müssen immer wieder aufgesammelt werden. Es gibt auch Dosen die einem Lebensenergie zurückbringen. Pro Knopfdruck braucht man eine Dose. Es ist dabei nicht leicht an die Stellen zu gelangen wo gesprüht werden soll. Zwar hat man in den ersten Levels die meisten Sprühbereiche in Brusthöhe, später muss man aber auf dünnen Seilen grinden und wilde Sprünge vollführen um ans Ziel zu gelangen. Manchmal kommt dann auch noch die Polizei und man muss erst mal alle Polizisten taggen und ihre Fahr- und Flugzeuge ebenfalls.

Die Stadt ist noch detaillierter als bei Gotham Racing. Es gibt Mülltonnen, Werbeschilder, Busse, Bushaltestellen, Briefkästen, Tunnels, Unterführungen, Geländer, Einkaufspassagen, Hausdächer inklusive TV-Antennen und Schüsseln, komplette Wohnungen mit Inneneinrichtungen durch die man brettern kann, Bäume, Straßenlampen, Verkehrsschilder, massenhaft Passanten die davonspringen wenn man sie rammen will, Schleichwege, Hauptverkehrsstraßen, Abwasserkanäle, U-Bahnen und U-Bahnhaltestellen, Treppenhäuser, Geschäfte und so weiter und so fort. Zwar blenden sich manche Objekte sichtbar ein oder ein Gebäude in der Entfernung ploppt ins Bild, aber trotzdem stört das kaum da wirklich so viel los ist und man meist so hektisch beschäftig ist neue Farbe zu sammeln, ein Tag zu machen oder sich auf eine Sprungeinlage zu konzentrieren.

Bei der Flucht offenbart sich, was die GGs Magnetoinliner so alles draufhaben. Man kann Saltos und Spagatsprünge machen, an Wänden seitlich fahren, von Wand zu Wand springen, Methods, 1080s und andere bekannte Skater-Ticks machen, auf jeder Art von Kante oder Geländer grinden (Entlangschliddern), riesige Sprünge machen und weitere Tricks die sich einem erst nach und nach im Spiel offenbaren. Am Ende kann man ein Dutzend Spezialmanöver.

Manchmal trifft man auf neue Typen. Diese stellen sich vor und zeigen genau ein paar Tricks. Wenn man es schafft diese nachzumachen, wird der Skater zur anwählbaren Spielfigur. Die Jungs und Mädels die sich da vorstellen reichen vom supercoolen schwarzen Rapper mit fettem Ghettoblaster auf der Schulter und einem riesigen goldenem Yenzeichen als Halskette über eine sexy blonde Mulattin mit knallengen orangefarbigen Outfit bis hin zu einem Typen mit Brillen die wie Insektenaugen aussehen. 21 Fahrer sind erspielbar.

In jedem Level sind Jet Set Radio Icons versteckt. Diese zu sammeln ist nicht so leicht weil sie oft nur mit einem wilden Sprung erreichbar sind. Für jedes Icon gibt es ein neues Graffiti welches man künftig selber sprühen darf. Der Logoeditor erlaubt es auch eigene Kunstwerke zu erschaffen.



Das Spiel ist recht umfangreich. Nach 15 Stunden erst kam ich in den letzten Level und hatte noch lange nicht alle Skater freigespielt. Außerdem war bis dahin der Multiplayermodus noch unangetastet.

Den gab es auf dem Dreamcast nämlich nicht. In einem Battle Mode können bis zu 4 Skater in den Modi „City Rush“ (Rennen durch die Stadtviertel), „Ball Hog“ (Staffellauf mit Ball und Rempeln), „Flag“ (wer die meisten Flaggen berührt gewinnt), „Graffiti Wars“ (wer die meisten Graffitis taggt gewinnt) bzw. „Tagger’s Tag“ (die Spieler versuchen sich gegenseitig anzusprühen) antreten. Das Ganze ist gut spielbar und recht unterhaltsam. Vor allem Ball Hog hat mir gut gefallen.






In Kooperation mit Videospiele.com





Ergänzung vom 23.04.2002, 21:57:
Danke Timo - ein dummer Fähler :)
Natürlich gibt es nur den Vorgänger für Dreamcast und Future sollte in keiner Xbox Sammlung fehlen


Ergänzung vom 23.04.2002, 21:57:
Danke Timo - ein dummer Fähler :)
Natürlich gibt es nur den Vorgänger für Dreamcast und Future sollte in keiner Xbox Sammlung fehlen



Review-Score 4311


 Review bewerten



Don CosmoRegular Reviewer (Level 4), Score: 35235Official Beta-Tester am 20.05.2002 21:07
Ein sehr gutes Review, das mich wieder daran zweifeln läßt, wie lange ich noch auf die XBox warten kann...


DIN1031Basic Reviewer (Level 2), Score: 5172Official Beta-Tester am 07.05.2002 14:57
Schöne geschriebene Review


formerBasic Reviewer (Level 2), Score: 12470Official Beta-Tester am 29.04.2002 11:40
wertung geht in ordnung auch wenn mich stoert das man keine tastenkombinationen beim spruehen mehr eingeben muss :)


DAGOBERTPro Reviewer (Level 5), Score: 97892Official Beta-Tester am 28.04.2002 03:12
Gut und informativ geschrieben-die Wertung geht ebenso in Ordnung.


sapheNewbie (Level 1), Score: 920Official Beta-Tester am 24.04.2002 16:07
sehr schön, auch mit der Wertung kann ich leben (ich würde 90 % geben)


 Alle Bewertungen und Kommentare anzeigen

Forum


 Reviewdiskussion deaktiviert

Weitere Reviews zu Jet Set Radio Future


CocolintNewbie (Level 1), Score: 3755, 30.10.2002: 86%, Review Score: 3693, 9 Bewertungen183x gelesen
Top-Review" „Jet Set Radio Future” ist eines der Spiele die es niemals in die Massenmarkt-Riege eines „Metal Gear Solid 2” oder eines „Gran Turismo 3” schaffen werden, weil sie dafür einfach zu Speziell sind..."
 Review lesen

Weitere Minireviews zu Jet Set Radio Future


Keine weiteren Minireviews vorhanden.


 Details zu Jet Set Radio Future


::: Wertungsrichtlinien :::

91% - 100%Referenz
81% - 90%Spitzenklasse
71% - 80%sehr gut
61% - 70%gut
51% - 60%durchschnittlich
41% - 50%unterdurchschnittlich
31% - 40%schlecht
21% - 30%sehr schlecht
11% - 20%miserabel
1% - 10%Aaargh


::: Reviews in Arbeit :::

Shadow of the Colossus
God of War
Super Mario 64
Kameo: Elements of Power
Fire Emblem: Path of Radiance
Der Herr der Ringe: Das dritte Zeitalter
Project Gotham Racing 3
Fable
Haunting Ground
Sega Rally Championship
Super Mario Bros. 3
Polarium
Devil May Cry 3: Dantes Erwachen
Maximo vs. The Army of Zin
Castlevania: Harmony of Dissonance


::: Neue Ergänzungen :::

Xenosaga 2: Jenseits von Gut und Böse
Rainbow Six: Lockdown
Shadow Hearts
Xenogears
The Bouncer
Star Fox: Assault
Fire Emblem
Devil May Cry 2
Suikoden IV
King of Colosseum


::: Frisch überarbeitet :::

Reviewform hat sich nicht geändert! Mega Man 3 / NES
Reviewform hat sich nicht geändert! Kirby's Adventure / NES
Reviewform hat sich nicht geändert! Castlevania: Dawn of Sorrow / NDS
Reviewform hat sich nicht geändert! The Legend of Zelda: A Link to the Past / SNES
Reviewform hat sich nicht geändert! Suikoden II / PSX
Reviewform hat sich nicht geändert! Yoshi Touch & Go / NDS
Reviewform hat sich nicht geändert! Nintendogs: Labrador & Friends / NDS
Reviewform hat sich nicht geändert! Rainbow Six: Lockdown / PS2
Reviewform hat sich nicht geändert! Darkwatch / XBOX
Reviewform hat sich nicht geändert! Wipeout Pure / PSP


::: Most Wanted :::

R-Type Final (11)
N.U.D.E. Natural Ultimate Digital Experiment (10)
Skies of Arcadia Legends (8)
Kirby's Airride (7)
Border Down (7)
Segagaga (Dreamcast Direct Limited Edition) (7)
Final Fantasy Tactics Advance (6)
Blood Omen: Legacy of Kain (6)
Halo 2 (5)
Snatcher (5)


Copyright © 2002-2008 Rocco Di Leo. Alle Rechte vorbehalten. Ausgewiesene Marken gehören ihren jeweiligen Eigentümern.
GameJudge übernimmt keine Haftung für den Inhalt verlinkter externer Internetseiten (Haftungsausschluss).